Tran Schwarzwald 2007

18.08.2007 - Vaude Trans Schwarzwald / Pforzheim. Start wurde eingeleitet

Hallo Jungs und Mädels. Nachdem Stephan und Andy als Vorboten für die AldeGott-Biker gestartet sind berichten wir nun live vom geschehen. Aktuelle Uhrzeit ist 0:25 Uhr. Alle anderen schlafen schon. ja ihr habt richtig gehört.... Schlafen schon. also wir sind um 18.30 in Achern gestartet und waren ca. 19.30 am Startpunkt. Da wir 1Tonne Wein der AldeGott Winzer e.G. dabei hatten haben wir auch gleich nach dem VIP beriech gefragt um den Wein abzuladen. Haben dann gleich mit einem Herr Sauser Bekanntschaft gemacht der auch gleich mit uns die Ware getestet hat. Nach einem kurzen plausch stellte sich heraus das er der Veranstalter ist..... Volltreffer! Um 21:00 begann die Streckenvorstellung. Andy und ich bestellten eine runde Isotonischer Erfrischungsgetränke. 21:30 Streckenvorstellung zu ende. Andy und ich waren mit dem Orga Team alleine.....Ein paar Erfrischungsgetränke später....23:00 Uhr Orga Team äußert sich skeptisch...."sollte das Alde Gott Team jetzt nicht ins Bett?? ihr wollt doch morgen fahren??? - WITZIG!!! Was sollen wir 11 Stunden im Bett? Andy fragt ob sie Thrombosen Spritzen haben... 0:15 Orga Team ist sehr verwundert und bricht den Heimweg an......Wer kann den jetzt schon schlafen?? Wir sind doch noch ganz aufgeregt....
Im Alde Gott Hauptquartier brennt noch Licht und es gibt noch was zu trinken.......So Jungs und Mädels hoffe ihr schlaft jetzt auch gut. Werden morgen jede Menge spaß haben um 14 Uhr erwartet uns jemand im Ziel.....

19.08.2007 - Hallo guten morgen schöne Welt....

Guten morgen....kann nicht her schlafen. Ja wir waren gestern die letzten und sind heute wieder die ersten. Machen noch klar Schiff (also die ganzen Weinflaschen aus dem Wohnmobil und dann schauen wir das wir die ersten an der Essens Ausgabe sind. Habe nämlich schon richtig Hunger. Die anderen sind gerade in Achern losgefahren und müssten in ca. 45 hier eintreffen. Wir werden jeden Tag Internet zur Verfügung haben und können somit euch immer auf dem laufenden halten was sich hier tut. Heute Abend gibt es die ersten Bilder und Daten. In diesem Sinne. Attacke!!!!! 

19.08.2007 - Tag 1 - im Ziel Bad Wildbad

Bei der Fahrt nach Pforzheim hatten wir gleich mal die ersten Probleme, der VW Bus Sascha hat an den Bergettappen fast die Flügel gestreckt, wir haben dann ein Hektoliter Wein umgeladen und schon ging es mit Vollgas weiter zur Startaufstellung. Für alle echt ein geiles Erlebnis bei der Vaude dabei zu sein. Der Puls war bei allen schon etwas höher wie Sofapuls,bei einem so hoch das er die Fahrradhose verkehrt angezogen hat, was er aber erst nach dem Rennen merkte....nicht einmal als ihn eine starke Seitenböhe erwischte und ihn vor laufender Kamera in den Schlamm schleuderte, gell Koni aber das gehört wohl dazu. Dann der Startschuss, das Feld will starten, aber blinder Alarm. Die Alde Gott-Biker haben noch schnell ein Fläschlein geköpft. Für einige etwas verwunderlich aber die "Bayern" von neben an lehnen den guten Tropfen ab und meinen nur : Dafür müsst Ihr am Berg noch büßen. Darauf einer aus unserer Crew: wir wollen auch nicht aber wir werden vom Sponsor gezwungen. -> Die Werbung kommt gut an, denn ab diesem Zeitpunkt sind alle informiert, wer wir sind und wo wir hingehören. Dann zur Tour: Erst mal langsam einrollen in der Neutralisierten Zone, fast zum umkippen. Dann der Startschuss nach 7,3 km und endlich geht es los. Die Profis ziehen ab, wie wenn sie von etwas gestochen werden. Für uns heißt es dran bleiben und immer im Team fahren. Die Berge kommen und der Schweiß beginnt zu fließen. Ich muss immer an Seifis Tanja denken, sie hat zu uns gesagt, irgendwann habt ihr kein Spaß mehr und ihr fragt euch warum ihr das eigentlich macht. Die erste Verpflegungsstation ist in Aussicht, endlich nachtanken, denn die Sonne brennt ins Gesicht. Dann spaltet sich zum ersten mal die Gruppe, denn Uwe juckt`s schon wieder und er nimmt das Tempo raus. Charly ein echter Teamkollege hilft beim Kratzen. Dann geht es weiter ......  Berg auf Berg ab .....  geile Trails, schöne Landschaft, super Team, am Berg hat sich die Vierer-Gruppe  weiter gespalten und Koni und Stephan fahren etwas vor raus. Am Start hatte man uns schon auf einen geilen Singletrail aufmerksam gemacht, er war so super dass ihn Seifi mit einem Killerloop genossen hat. Ein Dank an Schnäckel und RSK der Helm bringt wirklich Sicherheit, er steht auf wie eine Katze - nix passiert.....  dann Zieleinlauf..... der Ansager begrüßt die Alde Gott Biker mit einem dreifachen Alde Gott   ......  Alde Gott .....  Alde Gott. Das Orga Team ist im Ziel und reicht uns Getränke, die Erste Touretappe (Fahretappe) geht zu ende. Etwas müde, aber einfach ein gutes Feeling. Übrigens wir waren um 14.00 Uhr im Ziel, wie es am Vortag ein paar Mädles versprochen war. Dann ab ins Fahrerlager unser Orga Team hat tolle Arbeit geleistet, alles ist hingerichtet, " Das Lebe isch so geil!!"

20.08.2007 - Tag 2 - im Ziel Bad Ripoldsau

Nach einer langen Nacht (wir hatten sehr viele Gäste und Freunde, Gönner und Teampartner von allen Vaude Teams bei uns sitzen) Speziell erwähnen möchten wir den Cube Team Mechaniker Jim der uns mitweile unsere Räder abschmiert und wartet. Vielen Dank Jim du bist ein geiler Typ, hast uns auch schon etwas beibringen können. Morgen bringen wir dir wieder unsere dreckigen Bikes vorbei, du wirst es schon richten ... Dann hatten wir ein reichhaltiges Frühstück, leider nur ohne Kaffee, da wir eine Kaffeemaschine vergessen hatten. Doch mit ein paar guten Worten, hatten wir die Nachbarn auf unsere Seite, und wir würden wie bei Mami zu Hause bestens versorgt. Dann zur Königsettappe ... alle etwas nervös, was der Tag so bringen wírd, niemand wusste es so richtig. Eine Flasche Rose Sekt und wir starteten mit Vollgas. Alles lief bestens, am Berg waren wir wie immer fit, und klebten den Profi Teams an den Versen. Doch dann das entscheidende Verhängnis, Stephan Huber musste ca zwei Minuten dem Cube Damenteam hinterherfahren, und da war es passiert, irgend etwas ist geplatzt. Was es war wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau. Doch als die Milch vom schlauchlosen Reifen heraus spritzte, war klar.... er hatte platt. Also Pechvogel des Tages... Teamkollege Koni half reparieren und die anderen zwei Teams jagten weiter die Profis. Die Panne war dann nicht so einfach in Griff zu bekommen, da geeignetes Werkzeug zur Reparatur fehlte und man wurde fast vom Besenwagen eingeholt. 14 Minuten gingen verloren und das Feld musste nun von hinten aufgerollt werden. 50 Fahrer wurden bis zum Ziel wieder überholt. Bei dem Team Charly und Uwe lief es super bis Charly ein Ausflug in die Brombeerhecken machte. Doch Uwe Landersheim kann mehr als gut kochen und biken. Er zog Charly aus der misslichen Lage heraus. Uwe freute sich über diese Action und meinte: Wenn ich ihn auf der Tour schon nicht ziehen kann, dann wenigsten`s aus den Hecken. Dann zum Team Andy Wieland und Seifi, beide hatten  einen super Tag, alles lief wie am Schnürchen. Die ersten Profi Teams mussten Federn lassen und wurden abgesägt. Dann Richtung Zieleinlauf .. rasante Abfahrten .... jetzt wurde es richtig schlammig, Wieland rutschte am Hosenboden fast bis ans Ziel, wer sein Hinterteil mal sehen will, sollte mal am Etappenort vorbeikommen. Der abend ist nun voll am laufen, Besucher sind wieder reichlich in unserem Camp. Dank unseren neuen RSK Jacken friert es keinen. Mit dabei sind zB. die Alde Gott Biker Hubert Rösch, Tobias Falk und Thomas Wiegert kamen mit dem Radel. Dann waren die Serviermäuse vom Schliffkopf Hotel angereist sowie die Österreicher und andere Teams.

21.08.2007 - Tag 3 - im Ziel Wolfach

Kurzer Rückblick zum gestrigen Abend: Alles schien ruhig zu verlaufen, wir haben damit gerechnet dass wir  heute mal bei Sonnenuntergang mit den Hühnern ins Bett gehen. Doch unsere Versorgungs Crew hatte ja Verstärkung durch Roland Schneider bekommen, sie mischten die Schluchtis aus Österreich etwas auf, dass sie an diesem Tag ihr Ziel von morgen total vergessen hatten. Das Sauser Orgateam  traf dann so gegen 23 Uhr bei uns im Lager ein und wir waren zum Schluss ca 20 Personen in unserem Camp. Um ein Uhr prügelte Panther die Schluchtis nach Hause. Nach einer kurzen Nacht (für Koni und Andi war Sie schon um 6.00Uhr vorbei weil sie mit 2 Sauser-Mädels ein Date zum joggen abgemacht haben... (selber schuld) hatten wir wieder ein reichhaltiges Frühstück. Leider war das Wetter regnerisch und Stephan hat überlegt ob er überhaupt an Start gehen soll, da er ja unser Schönwetterfahrer ist. Doch schließlich waren dann doch alle um 10.00 Uhr zum Startschuss am Start. Gleich hinter den Profis hatten wir uns eingereiht köpften unsere obligatorische Flasche Sekt, und ab ging die Post. Koni und Stephan hatten einen super Start und zogen gleich am ersten Berg mit einem Pulk los. Jörger... Die Wohnwagenfahrer aus Holland waren die Opfer des heutigen Tages, was auch dann mit Erfolg abgeschlossen wurde und mit einer spitzen Zeit (24er Schnitt). Dazu hat heute die besondere Verpflegung der süßen Sauser-Mädels vom Depot 2 erheblich beigetragen....Mit Isotonischen Sportgetränken wurden aus dem Hause Rothaus wurden wir bestens versorgt. Das nächste Team mit Andi und Seifi kamen dann auch unter seiner gewünschten Zeit unter 3 Std. erfolgreich ins Ziel. Leider hat es Wielander erwischt und hat kurz vor dem Ziel die Straße geküsst, doch zum Glück nix schlimmeres. Unser Master Team mit Charly und Uwe waren heute auch so richtig gut drauf und kamen kurz nach dem 2. Alde Gott Team ins Ziel. Wie immer hatten Sie uns im Ziel kräftig gefeiert und so manches Team wundert sich, was die Alde Gott Biker  in den Beine hat. Anschließend mussten wir heute noch ein Interview machen bevor wir wieder unsere vielen Gäste empfangen durften. Wir freuten uns unsere Frauen mal wieder sehne zu können die uns verpflegten. Dabei war auch Enrico Koch. Sein Nachnahme war heute Programm. Er zauberte uns eine riesen Paella Pfanne mit leckeren Meeresfrüchten die uns hoffentlich morgen die nötige Kraft verleihen wird. Hallo Günther: Nur für Dich!!!! In jedem Etappenort gibt es nur ein Thema: Das ist der "Alde Gott". Morgen wird ein Bericht mit Bild im Schwarzwälder Bote von den AldeGott-Biker erscheinen. Sogar das Fernsehteam will berichten. Im heutigen Tour Video (Dauer ca.15min) waren die Highlights wieder auf unserer Seite.....also mach endlich das du vorbei kommst.

22.08.2007 - Tag 4 - Schonach / die Mission

Kurzer Rückblick zu gestern Abend: Wir bekamen abends noch Besuch von unseren Biker Kumpels Andy Doll und Sascha Lang / Hintergrund es war ja Dienstag Abend und da ist ja unser bekannter Tag zum biken. Beide starteten um  17. 30´Uhr in Achern und schlugen um 21.30 Uhr leicht erschöpft bei uns ein. Sascha ist wohl nur gekommen weil er mal wieder nach seinem Wohnmobil schauen wollte, weil er schon das ein oder andere Gerücht gehört hatte. Aber an Gerüchten ist nie was wahres dran. Richtig ist nur das wir das Wohnmobil mal für Philipp vermieten wollten, aber es war ihm dann zu teuer und er  hat sich dann irgend eine andere Lösung gesucht. Nach der Pasta Party konnten wir uns vorstellen heute mal etwas früher in den Container zu legen, da am nächsten Tag Schonach ansteht, jedoch hatten wir noch großen Besuch vom Veranstalter dem Sauser Team. Rik und Ursel kam mit dem gesamten Orga Team um uns etwas Gesellschaft zu leisten. Die Aussage von Rik war nur: Ich habe noch nie im Leben so eine geile Truppe erlebt seit ich Event Manager bin. Die Lichter gingen um ein Uhr für die meisten ab - es folge die Mission nach Schonach. 10 Uhr Start in Wolfach, die Startplätze waren bereit im ersten Startbock für die alten Götter reserviert. Das Höhenprofil zeigt uns gleich auf erst mal Zähne zusammen beißen, denn nur steil nach oben. Uwe meinte er fährt Richtung Himmel. Doch wer abends früh ins Bett geht, kann morgens auch steil hoch fahren. Dann ein Plattfuss bei Koni, der dann durch Mithilfe von Stephan in kurzer Zeit behoben war. Dann fuhren wir im vierer Team (Andy, Seifi, Koni, Stephan) Richtung Kinzigtal. Uwe und Charly folgten im kurzem Abstand. Zwischendurch musste Seifi und Andy auf der Fahrt einen kleinen Videoclip machen, das man sich auch während der Tour mit Rotwein versorgen kann, schließlich sind wir ja für den  Alde Gott unterwegs. Die Etappe war lang und zäh, Seifi mussten wir Regelrecht über Berg und Tal schleppen, bis zum Zeitpunkt bis wir das führende Mädels Team von Rothaus Cube erreicht hatten. Plötzlich konnte er endlich wieder auf die Zähne beißen (dann ein Spruch des Tages von Seifi den er besser nicht gesagt hätte/ und in den nächsten Tagen noch bereuen wird) : Heute tut es bei mir das erste mal in der Tour so richtig weh, vorher war es ja locker. Mit dem Führungsdamen spurteten wir zum zweiten Verpflegungsdepot wo das obligatorisches Sauser Zäpfle auf uns wartete. Zehn Kilometer bis zum Ziel, das heißt nochmals Vollgas und alles geben, denn das Kamera Team wartet wohl schon auf uns. Kurz vor dem Ziel machten wir einen Ausreißer ins Gebüsch, und vier Skiflieger kamen wie verwandelt aus den Hecken. Dann der gigantische Zieleinlauf im Sprunganzug. Das Biltzlichtgewitter wollte nicht mehr aufhören und wir hatten mit unserem Coach Günter Lehmann gleich ein paar Interviews. Zu erwähnen ist natürlich auch das unsere Skispringer Jäckle und Duffner mit einem riesigem Banner die Alde Gott Biker begrüßten. Duffi und Jäckle mußten mit uns weitere Interviews vor der Kamera geben. Anschließend waren wir bei Jackson im Garten zu einen kleinen Umdrunk mit Kaffee und Zäpfle eingeladen. Herzlichen Dank auch an die Panters aus Obersasbach die uns 2 große Bleche Zwetschgenkuchen mitgebracht haben. All unsere Gäste sind einfach nur klasse. An Wäscher!!!! Hilfe Hilfe bitte bring mit den Zeitfahrhelm mit........ denn Morgen geht es 30 km nur Eben... soeben sind die nächste Gäste eingetroffen, unteranderen auch mit Nachschub, somit ist auch der heutige Abend gerettet...

23.08.2007 - Tag 5 - Von Schonach nach Engen

Halbzeit überschritten, die längste Etappe, 116km, von Schonach nach Engen  läst grüßen. Nach überstandener Nacht fanden sich auch die tollsten Partyhechte wieder pünktlich am Start ein. Die Band am Abend spielte ja echt super. Ich denke, jedem graute es schon vor dem für die VAUDE Trans Schwarzwald typischen Startanstieg. Erst mal da rauf kommen, dann gute Gruppe suchen und bis ins Ziel überleben. Das dachten heute wohl die meisten Teams. So geschah es, dass die beiden führenden Frauenteams mit dem 2.Männerteam von Rothaus Cube für Tempo sorgten und auf der Strecke so alles mögliche aufsammelten, auch die "Alde Götter". Endlich wird mal wieder für Spaß gesorgt, da sausen die Kilometer fast unbemerkt davon. Originaltext von Ivonne Kraft nach einem Glas Rotwein. Den Bericht von heute müssen wir von den einzelnen Teams schreiben da wir heute die tollsten Sachen erlebt haben.                                                                                                                                                                                                                                                                                             TEAM Stephan und Koni: Wir starteten in Schonach mit Vollgas am Haus vorbei vom Skispringer Jackson und bekamen zum Abschied nochmals viel Applaus. Dann weiter Höhenmeter schinden durch den Südschwarzwald bis wir nach einer steilen Abfahrt die Mädels Führungsmannschaft erreicht hatten. Wir konnten am Berg sogar vorbeiziehen und ab durch die Mitte. Bei der nächsten längeren Abfahrt durch eine Geröllhalde der kleine Schock. Stephan hat hinten platt. Doch wir sind langsam geübt und haben den Plattfuss innerhalb von drei Minuten behoben. Ein Teil des Feldes hat uns nun wieder überholt, immer wenn wir vorne mit dabei sind...  doch nichts desto trotz .... wir geben Vollgas und erreichen ein weiteres Team, mit den Jungs fahren wir abwechselnd im Windschatten was die Beine hergeben. Dann Fragen wir an einer Kontrollstellen nach wie weit die Führungsmannschaft mit dem Hauptfeld mit Ivonne Kraft, Kathrin Schwing und den anderen noch entfernt ist. Er meint ca zwei Minuten, und so starten wir zu viert die Aufholjagd was uns dann letzt endlich auch gelungen ist. Die restlichen 60 km können wir dem Tempo im Hauptfeld mithalten und erreichen mit einem Schnitt von 23,9 km/h die Ziellinie zusammen mit Ivonne und Kathrin.                                                                                                                     TEAM Andy und Seifi: In kurzen Zügen, Pechvögel des Tages: nach einem guten Start kam bei km 49 das nüchterne erwachen, der Andy hat das Schaltauge abgerissen, der Wutanfall ist so groß, dass man sein Gebrüll bestimmt zwei Ortschaften weiter noch gehört hat. Jetzt was tun? aufgeben? ... natürlich nicht sie rufen über Handy unsere Versorgungscrew an. Die sind gerade auf der Autobahn und wollen in Engen das nächste Quartier aufstellen. Glücklicherweise sind sie gerade vor einer Ausfahrt und können in kürzester Zeit die Pechvögel erreichen. Das Schaltauge wird mit Hilfe von unserem Ersatzbike repariert und die zwei brausen mit viel Wut im Bauch weiter. Bei km 80 haben die beiden noch platt,  aber was soll es, der Andy hatte es an diesem Tag eh schwer, denn er musste ja ca 60 km als Blindenhund agieren .....  Hintergrund: Seifi hatte beim Rennen beide Kontaklinsen verloren und fuhr halb blind bis nach Engen.                                                                                                                                                                                                 TEAM Charly und Uwe: Charly drückte das Ding wie immer durch und zog Uwe in Sog mit sich mit. Da Wäscher immer noch nicht den Zeitfahrhelm mit gebracht hat, trägt er eine große Teilschuld an Uwes Leistung. ´Fazit des Tages: alle erreichten die Stadt Engen mit mehr oder wenigen Problemen. Der Tag war noch meiner Meinung nach der schwerste bis jetzt !!! Noch schwerer wie die Königsetappe am zweiten Tag. 116km mit 2000 Hm muss man halt erst mal abstrampeln und das im Renntempo! Am Ziel war als Überraschungsgast Sigi und Christian Schnäckel anwesend. Die Versorgungsmannschaft hatte uns in Engen einen super Campingplatz gesucht, den wir erst mal richtig einweihen wollten. Koni und Stephan hatte dazu ja reichlich Zeit, da sie längere Zeit mit Ivonne Kraft und Kathrin Schwing gefahren sind, so war es ein leichtes die Ivonne im Deutschland Trikot auf unser Platz zum Steak essen einzuladen. Wir hatten dort viel Spass und bildeten unseren Bike Horizont noch etwas weiter. Viele Grüße auch noch an dich Sonja P. du bist so süsss. Jetzt kommt gerade Besuch aber ich mach jetzt Schluss dazu vielleicht morgen mehr.

24.08.2007 - Tag 6 - Im Ziel von Engen nach Gafenhausen

Als erstes möchten wir uns entschuldigen das wir gestern Abend keine Möglichkeit mehr hatten die Seite zu aktualisieren!!!
Das ganze lag nicht an uns sondern an Sausers.......da es in Engen kein WLAN zur freien Verfügung mehr gab.....
Kurzer Abriss zum gestrigen Abend: Wir haben uns am Abend den täglichen Film reingezogen den das Kamerateam zusammen schneidet, und nach der Siegerehrung präsentiert. Dabei gab es natürlich wieder viel Beifall für unsere täglichen Aktivitäten. Güter Lehmann musste auf die Bühnen und wurde als Team Coach vom Alde Gott Team vorgestellt. Ich habe das Gefühl das hier jeder den Alde Gott  kennt, obwohl wir vor der Haustür von Rothaus stehen. Am Abend gab es dann eine Party auf offener Straße, da die Halle bereits abgeschlossen wurde. Das Sauser Team hatte uns zum internen feiern eingeladen und wir ließen den Tag nochmals Revue passieren. Um 1 Uhr sagte Jon Boy noch gute Nacht und dann gingen die Licht aus. Nun zum heutigen Tag, wir waren zu faul um Frühstück zu machen (bzw die Versorgungscrew hatte am Abend verwachst), deshalb beschlossen wir Frühstück beim Sauser Team zu machen. Wir brauchen ja somit nicht abwaschen. Wir hatten nun ein großes Problem, da Günter und Thomas Tesari nach Hause abreisten hatten wir das große Wohnmobil das wir nicht nach Grafenhausen bekamen.......  doch es gibt für jedes Problem eine Lösung... ein kurzer Anruf beim Verteidigungsminister Jung und die Sache war geritzt ... die Bundeswehr leistete Überlandhilfe und wollte halt auch mal für uns was umreißen, nicht immer nur Krieg spielen. Dann zum Rennen: Keiner hat eigentlich mehr Bock, da es keine Körperstelle gibt die nicht weh tut, aber da müssen wir halt durch, wir machen es ja freiwillig. Das Rennen begann wie immer in hohem Tempo bis zu km 8. Was war nur los? Das ganze Fahrerfeld wurde gestoppt ! Ein Bisonbüffel war ausgebüchst und hatte das Führungsquad mit Rik Sauser angegriffen. (aber der hat ja auch vor Spinnen Angst) nach ca 15 Minuten war alles wieder im Gehege oder der Büffel war Tod und das Rennen wurde neu aufgenommen. Bei uns läuft es von Tag zu Tag besser, die anderen Teams können unser Leistungshoch einfach nicht verstehen, wir schon. Rotwein nährt, Weiswein zehrt. In einer Spitzenzeit erreichten alle drei Mannschaften das Ziel von Grafenhausen wo Rothaus zu Hause ist. Der Tag war heute sehr heiß und wir kamen doch erschöpft (außer einem Sturz von Koni ) heil an. Das Nationaltrikot von Ivonne Kraft hängt heute wieder bei uns im Campinglager, die Gaggenauerin hat bei und Freunde gefunden und ist schon fast nicht mehr abzuschütteln. Wir genießen nun die Sonne bevor das abendliche warm up in Rothaus beginnt.


25.08.2007 - Tag 7 - Im Ziel von Engen nach Gafenhausen

In Grafenhausen steht die Rothausbrauerei, ich berichtige in Grafenhausen stand die Brauerei, vermutlich wird der Werbeschriftzug nächste Woche durch Alde Gott ausgetauscht. Wir hatten einen echt genialen Abend in der Rothaus Arena. Eine Liveband brachte die Stimmung echt zum kochen, somit war leider nichts mit schlafen gehen. Ich glaube einige von uns haben schon die Abschiedsparty vorgezogen. Die Cocktailkarte wurden von oben nach unten durchprobiert, was wohl die Ursache für die Kopfschmerzen am nächsten morgen war. Unser Lager war nun das Camp der Deutschen Nationalmannschaft, denn Ivonne Kraft hatte sich bei uns einquartiert, und die restliche Bikewelt staunte nicht schlecht als Ivonne aus einem Wohnmobil der Alde Gott Biker zum Start fuhr. Zum Start in Rothaus hatten wir wieder Besuch von einigen Bikern aus der Ortenau. Tobias, Hubert, Arnold und Thomas waren extra mit ihrem Radel eingetroffen. Heute hatten wir beschlossen im sechser Team das komplette Rennen zusammen zu fahren. Unsere Taktik mit geballter Kraft die Gegner zu zermürben und zu demoralisieren funktionierte fabelhaft. An den Versorgungspunkten wurden wir bereits mit Alde Gott Sprechchören empfangen. Das heiße Wetter macht uns bei der Etappe mit nochmals 2000 Hm etwas zu schaffen, doch das große Endziel in Murg stand kurz bevor. Vor dem Zieleinlauf setzten wir die Germanenhelme auf. Sandra hatte uns über Nacht noch Masken vom Büffel, der am Vortag ausgebüchst war, gebastelt. Mit dieser Verkleidung und lautem Büffelgebrüll stürmten wir Murg-Niederhof. Die Siegesfeier konnte beginnen. Die Saschwaller Guggemusik war mit dem Bus angereist und spielte zum Zieleinlauf den fetzigen Guggisound auf der Etappenbühne. Nach dem Foto-Shooting der Fotografen und Kameraleute waren alle Lasten von unseren Schultern gefallen. Bei der Siegerehrung hatten wir die Spitzensportler auf unsere Seite. Von Kathrin Schwing bekamen wir das Winner-Bierfass von Rothaus überreicht. Sie meinte voller Stolz: Jungs ich habe echten Respekt vor euch, das war eine geniale Leistung die ihr da abgezogen habt, so viel Spaß haben und dann eine solche Leistung ab zu ziehen. Es ist einfach unglaublich. Die Europameisterin Sabine Spitz hatte sich inzwischen mit dem Alde Gott Team so angefreundet, dass sie es nicht lassen konnte uns ihre Radtrikots zu überreichen. (ein bisschen Stolz waren wir da schon).Dann bedankte sich der Veranstalter Rik Sauser bei allen Teams und hatten noch eine Überraschung auf Lager. Er holte die drei Teams der Alde Gott Biker auf die Bühne, dann sagte er : Ich habe heute noch eine besondere Ehrung vor zu nehmen. Wir wurden als Sieger der Herzen gekürt und bekamen ein spezielles Trikot. Rik meinte die Veranstaltung hat durch unseres auftreten ein besonderen Karakter bekommen, der sich sehr positv für seine Veranstaltung ausgewirkt hat. Die Abschlussparty wurde durch eine Liveband umrahmt. Fetziges Abtanzen war angesagt, vor allem bei den Guggis die am Ende des Abends fast in ihren Bus zur Heimfahrt geprügelt werden mussten. Als sich das Abschlussfest zu Ende neigte traf man sich noch bei uns in der Alde Gott Arena um Biker Weisheiten auszutauschen. Die Strapazen der letzten Woche, steckte allen in den Knochen, das einzelne am Tisch eingeschlafen sind (Versorgungscrew). Sonnenstrahlen weckten uns dann am Sonntag morgen, und es wurde nun Zeit den Heimweg anzubrechen. Da kaum noch jemand seine eigenen Kleidungsgegenstände fand beschlossen wir alles in unsere Fahrzeuge zu verstauen um dann an der Winzergenossenschaft Sasbachwalden einen türkischen Basar zu eröffnen. Der Abschied fiel uns nicht leicht, da wir viele Freundschaften geschlossen hatten. Aber als Fazit : Eine harte aber so geniale Woche, mit Erfahrungen, die uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben werden.
 Nochmals ganz grob in Zahlen:

550 Kilometer,
14700 Höhenmeter
6 Stürze
4 Platten
1 abgebrochener Umwerfer
473 gebrochene Herzen ( aber Mädels nur noch 349 x schlafen dann rollt der Alde Gott Train wieder)

26.08.2007 - Danke Danke Danke

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei allen Bedanken die uns bei der Tour unterstützt haben.

  • Alde Gott Winzer eG / Stellvertretend Günter Lehmann als Geschäftsführer und Team-Coach
  • Seyfried Logistik Bühl / Bereitstellung von einem super genialen Wohnmobil
  • Spedition Klumpp / Teambekleidung
  • RSK / Stellvertretend Christian Schnäckel / Sicherheitsausrüstung / Helm und Teambekleidung)
  • Tri Point Linde Sasbach / Teambekleidung / Sporternährung
  • Zweirad Bross Sasbach / Treck Zeltstand
  • Jugendfeuerwehr Sasbachwalden / Zelt
  • Team Biker Sascha Lang / Bully Campingbus
  • Team Biker Andy Wieland / Wohnwagen
  • Sauser Sportevent Veranstalter / Outdoor Ausrüstung
  • Deutsche Bundeswehr / Autotransport
  • Orga Team / Philpp Panter / Thomas Tesari / Roland Schneider
  • Guggenmusik / Musikalische Unterstützung
  • Enrico Koch / Paella Koch
  • Familie Huber aus Illenbach (Geldspende)

Ein weiterer Dank gilt den vielen Besuchern und Freunden an der Strecke und im ´Lager

27.08.2007 - Das Sauser-Team berichtet

Sieger der Herzen:
Bereits am ersten Abend in Pforzheim erklärten uns zwei bis dahin gänzlich unbekannte Teilnehmer, dass es ihr Ziel sei "Sieger der Herzen" des VAUDE Trans Schwarzwald 2007 zu werden. Wir lachten darüber etwas und dachten, dass da wohl das Weizenbier aus ihnen spricht. Dem waren sie nämlich äußerst zugetan... Inzwischen sind uns diese beiden Fahrer und ihre Teamkollegen ganz bestimmt nicht mehr unbekannt! Mit schrägen Ideen, unglaublich guter Laune und noch unglaublich viel mehr Sekt, Wein und Eierlikör machten sie jeden Tag auf sich aufmerksam. Man kann sogar fast sagen dass sie den VAUDE Trans Schwarzwald nach und nach systematisch "unterwandert" haben. Ihre Cappies vermehrten sich schlagartig, die Aufkleber ihres Teams tauchten plötzlich überall auf und ihre Schlachtrufe wurden immer lauter. Täglich wurden sie von unserem Moderator Stefan erwähnt und als Foto- bzw. Filmmotiv waren sie äußerst beliebt. Ich denke jedem dürfte klar sein von wem ich hier schreibe: Natürlich von den AldeGott-Bikern, den Sieger der Herzen für das Orga-Team. Ich würde sagen, Ziel ganz klar erreicht! Wir gratulieren und freuen uns schon auf den VAUDE Trans Schwarzwald 2008 gemeinsam mit euch!!! :-) 

Ergebnisse Tag 1
2.VAUDE-Trans-Schwarzwald-2007_Etappe-1_[...]
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Ergebnisse Tag 2
2.VAUDE-Trans-Schwarzwald-2007_Etappe-2_[...]
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Ergebnisse Tag 3
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Ergebnisse Tag 4
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Ergebnisse Tag 5
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Ergebnisse Tag 6
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Ergebnisse Tag 7
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Tourwertung
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