Trans Schwarzwald 2008

09.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 0

Hallo freunde der Nacht. Es ist mal wieder so weit...halber. Die letzten paar Stunden trennen uns noch vor dem Start zur 3ten Vaude Trans Schwarzwald 2008. Das AldeGott-Camp steht in Pforzheim. Nachdem man sich zum gemeinsamen verladen um 10 Uhr bei der Spedition Klumpp traf richteten wir unseren kleinen Schlafwagen (wie auf dem Foto zu sehen) und Party Anhänger. Alles in allem sind wir nun mit einem 11m langen Truck, 1 Wohnwagen und 1nem Versorgungsfahrzeug unterwegs. So rollten die ersten gegen 15 Uhr Richtung Pforzheim in den Enzauen Park wo wir bereits mit offenen Armen erwartet wurden. Dann das übliche spiel...alte freunde begrüßen...Akkreditierung...Fahrräder richten und den Flüssigkeits-haushalt ausgleichen. Gegen 21 Uhr fand dann die offizielle Streckenvorstellung statt und um 22 Uhr waren wir wieder mit dem Orga Team von Sauser alleine zu Gange. Nun ist es 0.40 Uhr und wir werden mal versuchen etwas zu schlafen :-) Gute Nacht freunde bis morsche.



10.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 1

Als wir (der Rest vom Team) heute morgen in Pforzheim eingeflogen sind, war das Orga-Team mit dem Rest der Truppe bereits kräftig am rödeln. Wir machten uns etwas locker, und jeder packte seine "sieben Sachen" und ab zum Start. Ich bin ganz ehrlich ein bisschen haben die Knie schon gezittert, als wir bei der Startaufstellung waren, obwohl wir bereits zum zweiten mal bei der Trans Schwarzwald dabei sind. Viele bekannte Gesichter, Gönner und Freunde waren in unseren Reihen zu finden. Dann der Startschuss, und ab durch die Mitte im neuen Team-Trikot. Andy Wieland und Ivonne Kraft krallten sich gleich mal an die Führungsteams um nicht den Anschluss an die Mixed Teams zu verlieren. Der Rest vom Team musste erst mal die vielen Schwachäpfel überholen um an Andy und Ivonne heranzukommen, die sich schon Klasse im Feld etabliert hatten. Dann viele Höhen(meter) und Tiefen für die einzelnen AldeGott Teams ging es über die ersten Berge. Wäre nicht eine Verpflegungsstation gekommen wäre Charly Blust und Andy Doll ganz vorne mitgefahren, doch der Hunger und die Mädels vom Trans Orga Team waren stärker. Seifi zog sein Pferdchen Tanja wie im Fluge durch die Wälder. Dann km 60 !!!!! Der Urschrei !!! Eigentlich hätte man es in Saschwalle hören müssen. Was war passiert? Stephan wurde von wilden Krämpfen überfallen, die selbst die Konkurrenten zusammenzucken ließ. Koni quälte ihn trotz den Schmerzen bis 2 km vors Ziel. Dann war der Krampf so stark dass es ihn vom Radel schmiss. Dann schoss plötzlich Linde Uwe und Peter daher! Sie hatten in einem Supertempo alle Weicheier hinter sich gelassen und konnten als erstes AldeGott Team die Ziellinie in Wildbad überqueren. Dann ging es wie das Katzen machen. Es folgte Koni und Stephan, Wielander und Ivonne, Charly und Andy und Tanja und Seifi. Couch Günter und das Orgateam Philipp, Jörg und Willi waren heil froh alle Häschen wieder im Stall zu haben. Dann ab ans waschen, essen, trinken, Zähne putzen, schlafen..... mehr dazu gibts morgen ..... PS: morgen wartet die Königsetappe auf uns, ich glaub das macht mal wieder richtig aaaaauuuuuuaaaaa.....

11.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 2

Nachtrag zu gestern abend: Wir haben uns in unserem Lager niedergelassen und wollten den Abend ruhig ausklingen lassen, doch dann kamen viele Biker Freunde die wir letztes Jahr kennen gelernt haben. Unsere Bike Mechaniker vom Team FFX " Tom the Hero" freute sich schon richtig auf und unser Rotwein. Um 24 Uhr war dann Schicht im Schacht und unser Trucker Willi Klumpp konnte die Plane über den Lkw ziehen... dann mal gute Nacht. Alle hatten gut geschlafen, nur einer nicht, es war Jörg Huber. Was war passiert??? Er musste sich jede volle Stunde übergeben. Man konnte fast die Uhr danach stellen. Es war allerdings nicht der Wein der ihm zugesetzt hatte. Nein ein Virus hatte sich im Lager verbreitet und unser wichtiges Orga Mitglied lahm gelegt. Da kommt wohl nun viel Arbeit auf Willi und Philipp Panther zu. Dann zum Start in Wildbad: Bei strahlendem Sonnenschein war die Taktik klar gestellt. Die Königsetappe mit über 2700 hm in einem Tempo durchzudrücken, und dabei den Puls nicht ins Obergeschoß zu jagen, um blau zu laufen. Der Anfang lief nach Plan, wir konnten vier Alde Gott Teams zusammenhalten bis Charly an einer Abfahrt stürzte. Er zog sich Schürfwunden am Oberschenkel und am Arm zu. Er denkt aber dass er morgen wieder dabei sein wird. Das Team Wielander / Yvonne hatte bei km 50 den ersten Plattfuß, doch das sollte nicht alles sein. 300m weiter war der Reifen zum zweiten mal platt. Der Grund war schnell erkannt, ein drei cm langer schnitt im Mantel. Was nun ? Aus den alten Schläuchen und Pappkarton bastelte Mc Gyver ein Notpacket, das bis über die Ziellinie gehalten hat. Im Ziel wartete Günter auf die einrollenden Teams. Zuerst kam Koni und Stephan, danach Uwe und Peter, Bella Dolla und Charly der sich mit mehreren neuen Körperöffnungen ins Ziel geschleppt hatte. Bei den Mixed folgten Andy und Ivonne und Seifi mit Tanja, die sich ganz stolz durch die Königsetappe geschlagen hatte...also bis morgen die Berichte werden als ca 20.00 Uhr online gestellt.



12.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 3

Erst einmal Entschuldigung das der Bericht nicht mehr am Abend online gestellt werden konnte. Aber mehr zu den umständen könnt ihr jetzt lesen: Also...Der Tag in Schapbach verbrachten wir in unserem Lager bei Willi und Philipp die wie immer die Küche ausgezeichnet im Griff hatten. Das Sofa war bereits mit vier Übergewichtigen Schapacheraner besetzt, das fast alles aus den Fugen gefallen wäre. Es stellte sich dann heraus, dass es die Anwohner von unserem Lager waren, sie hatten nur das Problem, dass sie nicht in ihre Garage gekommen waren, da wir mit unserm Klumpp Truck die komplette Einfahrt belegt hatten. Kurz bevor wir in die Hühnerlegebatterie (Schlaflager) wollten, kam dann ein Teil des Sauser Teams und wollte vor dem Schlafen gehen noch ein bisschen vorbeischauen. Dann eine lange Nacht mit viel, viel Regen. Auch den nächste morgen sah nicht besser aus. Wir diskutierten Anfangs noch ob wir mit oder ohne Regenjacke fahren, doch so gegen acht Uhr hatte sich das Thema für jeden erledigt, denn es goss nun wie aus Kübeln. Wir entschieden uns für die Taucherversion. Die Bike schuhe waren bereits nach drei Kilometer so gefüllt, das sich bereits zwischen den Fußzehen Schwimmhäute gebildet haben. Dann die Wege Richtung Kniebis, es waren keine Wege mehr sondern Wasserläufe, die sich in reißende Gebirgsflüsse umwandelten. Es wurde ein Tag, der zur Schlammschlacht wurde. Die kleinen Jungs unserer Mannschaft standen bis zur Hüfte im Schlamm und im Morast. Aber für einige sollte es nicht die letzte Strafe am heutigen Tag sein. Koni hatte besonderes Pech. Erst war durch den Sand und Dreck die Bremse außer Gefecht. Doch dann auch noch einen Kettenriss. Peter stürzte bei einer Abfahrt und musste mit vier Stichen genäht werden. Naben machen Männlich, aber er sieht ja aus wie ein Püppchen, somit ist es nicht weiter tragisch. Jeder Teilnehmer der die Zielankunft im Dauerregen erreicht hatte war heute ein Gewinner. Ich bin in meinem Bikerleben noch nie bei solchen Wetter gefahren !!!!! Zum Waschen sind wir dann in Wolfach in den Stadtbrunnen gesprungen, wir waren sauber, der Brunnen muss nun von der Stadtverwaltung gereinigt werden. Nach der Siegerehrung zogen wir uns ins AldeGott Camp zurück. Eine Überraschung wartet auf uns, denn Jörg Huber hatte sich und sein erbrochenes wieder im Griff.

13.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 4

Juuuhuuuuu,, das Lebe isch so geil, so der morgendliche Weckruf in der Legebatterie im Lkw. Die Sonne scheint in Wolfach??? Nach so einem Tag wie gestern, kam es uns vor wie wenn man neu geboren wäre. Alle versammelten sich froh gelaunt beim Frühstück und montierten noch schnell mal ein paar Bremsbeläge, die kurzfristig eingeflogen wurden. Dann die Startaufstellung mit voller Motivation und alten Ritualen. Bei so einem Wetter Rennen fahren ist echt eine geile Sache. Wir legten zu zehnt gleich mal kräftig los, denn der Frust vom Regentag von gestern musste einfach raus. Koni, Stephan, Andy, Ivonne gingen an die Spitze um so schnell wie möglich auf das Moosemättle zu kommen. Der Tag lief richtig gut, wir konnten mal so richtig Vollgas geben. Die Etappe war kurz und knackig, also gab es nur Vollgas. Die 2100 hm die zu befahren waren, sollten noch manchen Tropfen Schweiß oder Rotwein aus den Pooren drücken. Dann kam das Städtchen Hornberg, und es geht Richtung Schonach. Somit Heimspiel für uns. Denn in Schonach ist unser zweites zu Hause. Mit Volldampf rauschten wir ins Land der Schwarzwaldadler. Vor Ort waren bereits große Begrüßungsbanner für die Alde Gott Biker angbracht. Der Zieleinlauf in Schonach war wie immer so geil, da läuft es einem kalt den Rücken runter. Als running Gag hatten wir dieses Jahr die Zieleinfahrt mit Skisprunghelm und Skisprunglatten vorbereitet. Eine toller Empfang in Schonach!!! Dann ein harte Schock, denn man hat uns mitgeteilt, das unser Bike Kollege Seifi scheinbar schwer gestürzt war. Keiner wusste was genaues. Nur ins Krankenhaus hatte man ihn gebracht. Die Stimmung war somit etwas gedämpft. Philipp ist dann gleich zu Tanja ins Krankenhaus gebraust um nach dem rechten zu sehen. Wir hatten an diesem Abend viele, viele Besucher bei uns im Camp. Unter anderem Jochen Haar (Redakteur vom Mountain Bike Magazin) Er möchte eine Reportage über die Alde Gott Biker während der Trans Schwarzwald schreiben. Dann noch die schlechte Nachricht von Tanja: Seifi hat drei Rippen gebrochen und einen Milzriss zugezogen. Von uns Alde Gott Biker sowie sämtlichen Teilnehmern, die besten Wünsche und gute Besserung. Weiteres vom Abend gibt es dann morgen wieder. Denn die Gästebetreuung steht an .....Bilder gibts morgen Panther hat den Foto gestern geschrottet...aber schöne Bilder findet ihr hier 

14.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 5

Zum Abend in Schonach: Mit unseren tollen Besuchern und Gästen sind wir ins Kurhaus zur Siegerehrung gewackelt. Die Band war leider nicht so gut wie im letzten Jahr, aber was soll es. So gegen 22 Uhr der Schock. Man will Koni und Stephen vom Rennen Transschwarzwald disqualifizieren. Der Grund: Sie sind zu schnell und mischen bei den Profis zu stark mit. Wir haben beschlossen uns so etwas nicht bieten zu lassen und wollen beim Frühstück Protest einlegen. Günter hat ein getürkter Brief vom Anwalt an das Sauser Team gefaxt. Sauser` sind dann sogar drauf abgefahren. Jetzt werden die zwei in einer Sonderwertung geführt, um vom Profibereich abgeschirmt zu sein. Für das Rennen haben wir uns dann vorgenommen alle für Seifi zu fahren. An dieser Stelle nochmals gute Besserung von uns Biker. Der Start bei strahlendem Sonnenschein in Schonach war echt klasse....ein kurzer Anstieg und dann gleihc eine Top Versorgung vor dem Hause Jackson. Die heutige Strecke war mal wieder kein Kindergeburtstag, denn es ging über 112 km mit 1910hm. Also Vollgas und immer dran bleiben und nie den Abstand zum Vordermann verlieren. Charly hat sich wieder einmal mit viel Schmerzen und einer Top Leistung mit Team Kollege Andy Doll ins Ziel gebissen. Der Ziel Einlauf machte Ivonne, Wielander, Uwe und Peter gemeinsam. In Engen hatte das Orga Team einen tollen Camping Platz belegt, den wir nur bekommen haben, wenn heute Abend Ruhe im Lager herrscht. ´Versprochen haben wir es zwar, aber ob wir es halten können??? Dazu morgen mehr.

15.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 6

Der Tag von Engen nach Grafenhausen. Heute war Regen angesagt, was uns wohl nichts mehr aus machen sollte, nach dem Tag in Schappbach. Also leichte Regenkleidung überziehen und ab durch die Mitte. Koni hatte alle Mühe seine Teampartner Stephan zu Motivieren...den bei solch einem Wetter fährt niemand gerne. Die Strecke war relativ kurz, deshalb das Tempo umso höher. Kurz nach dem Start begann es dann auch schon zu Regen und es wurde zur Schlammschlacht. Jeder hatte eigentlich gedacht, dass die Etappe ein leichte werden würde, aber das sollte sich noch ändern. Einer der Profis traf die richtigen Worte. "Es war heute zu fahren wie auf Glatteis". Denn der Regen hatte den Boden tief aufgeweicht und bereits nach 30 Minuten war das fahren mit Brille nicht mehr möglich. Um es noch etwas schön auszudrücken: Wir sahen aus wie die Schweine. Team Andy und Charly wurde dann vom Pech eingeholt, Die Bremse von Charly war den widerlichen Umständen nicht gewachsen und zwang die zwei in der Master Klasse zum austeigen. Koni und Stephan konnten als erste der Alde Gott Biker das Ziel in Grafenhausen erreichen. Gleich darauf folgte Wielander und Yvonne. Vermutlich hatte das Rothausbier ins Ziel gelockt. Peter und Uwe waren auch super drauf und konnten den 5. Platz in der Gesamtwertung mit ein paar Minuten weiter festigen. Völlig durchnässt freute sich jeder auf eine heiße Dusche. Dann im Ziel viel Besuch aus der Heimat. Jungs von der Feuerwehr, Gela, Jürgen, Alex, Yvonne, Elke, Kirsten, Alfi, Enrico, Gulle ...... Nach der Siegerehrung startete die Rothaus Party, die im letzten Jahr für Schlagzeilen gesorgt hatte. Leider war die Musik nicht vergleichbar wie im letzten Jahr, doch nach Anlaufschwierigkeiten liefen wir in Hochform auf. Die Nacht endete im Camp bei Willi. Der hatte alle Hände voll zu tun und musste ca 30 Eier braten. Um 3.30 Uhr wurde die Küche geschlossen und die regenerations Phase für die letzte Etappe konnte beginnen. Die Rothaus Bar hatte sich verkalkuliert und war ausverkauft. Fazit: weiterer 2 Biker sind in der Individualklasse eingedrungen, und da haben wir nun den zweiten Platz.

16.08.2008 - Trans Schwarzwald - Tag 7

Der morgen nach Rothaus...für manch einen begann der Tag...ja wie soll man sagen...einfach...aua! Der Helm wurde 2 Nummern größer gestellt. Enrico hatte sich entschlossen die letzte Etappe mit seinem Mountain Bike mit zu fahren. Wir hatten beschlossen den herrlichen Tag der letzten Etappe zusammen ins Ziel zu drücken. Wir beschlossen an den Verpflegungsstation einen Halt zu machen und bedankten uns mit einen Drink bei der tollen Sauser Versorgungscrew. Uwe und Peter hatten es etwas eiliger denn sie hatten ihren fünften Platz zu verteidigen. Der Ausritt der beiden dauerte jedoch nicht lange denn beide wurden von einem Plattfuß gestoppt. Wir halfen dann zu sechst die Panne zu beheben. In zwei Minuten war die Sache behoben und wir drückten mit schwerem Kopf Richtung Todmoos. Was war dann mit Andy Wielander los? Er hing wie ein Fragezeichen auf dem Bike. Die Sattelführung war gebrochen und er musste im Wiegetritt im stehen die letzten 50 km ins Ziel drücken. Am Schluss waren die 10 Biker übrig geblieben, die den Zieleinlauf in Murg Niederhof erreicht hatten. ... Fazit der Transschwarzwald 2008: Ein geiles Event, mit einem super Sauser Team, viel Spaß und Stimmung, harter Bike Kampf mit vielen Freunden. Leider auch ein paar Pannen mit einigen Stürzen. .... an dieser Stelle viele Grüße an dich Seifi und gute Besserung. Das ganze Team ist sie letzten Tage nur für dich gefahren. Auch viele Freunde im Lager haben jeden Tag nach deiner Genesung gefragt. Langsam brechen wir die Zelte ab und ....... ich glaub ich werde müde, denn die letzten Tage haben doch etwas an der Substanz gezehrt..... das Lebe isch so geil ......



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